Archive for October, 2009

Bauchmuskel Trainer – Meine Meinung

October 23rd, 2009

Jeder kennt sie aus dem Fernsehen. Diese Bauchgürtel die Stromstösse verwenden, um angeblich die Bauchmuskel in kürzester Zeit ohne Anstrengungen während des Fernsehens trainieren.

Nachdem ich auch eher ein fauler Mensch bin, klingen solche Angebote immer sehr verlockend. Deshalb hab ich mal versucht herauszufinden was es mit diesen Bauchmuskel Trainer auf sich hat. Also wiedermal die verschiedensten Foren und Blogs durchstöbert. Es gibt recht viele Informationen zu dem Thema im Netz, nur so wirklich einigen ob diese Bauchmuskel Trainer gut oder schlecht sind kann sich niemand.

Auf jeden Fall hab ich mehrmals gelesen, dass diese Geräte schon einen gewissen Trainingseffekt haben, aber nur in speziellen Gebieten eingesetzt werden können. Zum Beispiel können mit solchen Bauchmuskel Trainer nur oberflächliche Muskeln trainiert werden, weil der Strom nicht tief genug in den Körper eindringen kann. Außerdem wird mehrmals daraufhin gewiesen, dass wenn man diese Geräte benutzt es leicht zu einer Überbeanspruchung kommen kann und man auf keinen Fall mehr damit trainieren sollte, als wenn man normales Krafttraining betreibt. Ich habe auch Posts gefunden in denen Leute schreiben, dass sie das Training mit dieser Art von Bauchmuskel Trainer als schmerzhaft empfinden.

Ich liste einfach hier mal alle Punkte, getrennt nach Vorteile und Nachteile auf, die ich im Netz gefunden habe.

Vorteile:

- kann man während des Fernsehens am Sofa benutzen
- Training “ohne Anstrengung”
- nur wenige Minuten täglich

Nachteile:

- Kosten
- man kann nur oberflächige Muskeln trainieren
- mögliche Schmerzen
- Gefahr einer Überbelastung
- es können nicht alle Muskeln trainiert werden
- es kann immer nur ein Muskel trainiert werden

Mein Fazit:

Ich lass die Finger von diesen Bauchmuskel Trainer Dingern. Hab keine einzige Stimme im Internet gefunden, die davon berichtet, dass Sie ausschließlich mit diesen Geräten trainiert und gute Erfolge vorweisen kann. Die meisten die sowas kaufen und darüber schreiben, berichten von komischen Kribbeln während des Trainings und hören nach kurzer Zeit wieder mit dem Training auf, weil sich keine Ergebnisse einstellen und ihnen das Gefühl beim Training nicht ganz koscher ist. Außerdem bin ich der Meinung, dass es nicht gut sein kann, wenn man nur eine bestimmmte Muskelgruppe trainiert, mir wurde bis jetzt immer gesagt, dass man für einen gesunden und schönen Körper ein augeglichenes Training benötigt, dass sowohl aus Kraft und auch Ausdauer Einheiten besteht. Und ohne dass man den inneren Schweinehund besiegt, geht sowieso gar nichts.

Daher bleibe ich bei meinem geheim Tipp. Das E-Book “Die Wahrheit über Bauchmuskeln” von Mike Geary. Ich trainiere jetzt schon seit einige Zeit mit Hilfe dieses Buches und ich muss sagen ich bin vollkommen zufrieden. Die Übungen machen Spass, es sind reichlich viele verschiedenen beschrieben, so kann man immer mal wieder die Übungen wechseln und es wird nicht so schnell langweilig. Außerdem gibt es dazu noch Ernährungstipps und Kochrezepte, also alles in allem ein aus ausgewogenes Trainingsprogramm, das man zusätzlich noch an die eigenen Bedürfnisse anpassen kann.

Und ich denke es fühlt sich einfach auch besser an, wenn man nach einem richtigen Training spürt, dass man etwas geleistet hat, anstatt einen Gürtel beim Fernsehen umszuschnallen.

Schau dir hier ein Gratis Video von Mike Geary an, dass dir zeigt wie du schnell und einfach Fit für den Sommer 2010 wirst

Ohne Schweiß kein Preis. Ganz einfach.

Lauftraining – Tipps

October 21st, 2009

Laufen ist der ideale Ausgleich zum Kraftraining und fördert die Fettverbrennung. Für einen gesunden und schönen Körper ist Ausdauertraining ein muss. Deshalb hier ein paar Tipps von mir zum Thema Laufen.

Im Vorfeld solltest Du Dich unbedingt von einem Sportarzt auf Deine körperliche Belastbarkeit durchchecken lassen.

Mit den richtigen Laufschuhen bewaffnet kannst Du dich danach sogleich ins Vergnügen stürzen.
Beginnen solltest Du aber langsam mit kontinuierlicher Steigerung der Anstrengung und regelmäßigen Pausen, ansonten beschwörst Du eine Überlastungsverletzung an Bändern und Gelenkskapseln herauf. Diese werden nämlich weniger durchblutet als deine Muskel, deshalb benötigen sie mehr Zeit, um sich an die ungewohnte Anstrengung zu gewöhnen.

Auch bei Ambitionen zum Abnehmen solltest Du kein Vollgas geben.
Bei Untrainierten beginnt die Fettverbrennung erst nach 20 Minuten. Es ist also eine längere Trainingsdauer von ungefähr einer Dreiviertelstunde effektiv, in der aber zur Kontrolle der richtigen Pulsfrequenz ein regelmäßiges Atmen oder Gespräch noch möglich sein sollten.

Wichtig ist natürlich die Regelmäßigkeit und die richtige Motivation.
Es wäre optimal das Training immer zur gleichen Zeit einzuplanen. Um Dich zu motivieren, könntest Du Dir realisierbare Ziele setzen und Dich bei Erreichen der Vorgaben belohnen.

Bei mangelnder Ausdauer könntest Du durch ein geschicktes Überlisten Deiner selbst Erfolge erzielen.
Du könntest als Tempotraining nach vorherigem Aufwärmen im Wechsel einige Kilometer laufen und eine kürzere Strecke traben. Dabei tritt auch der Effekt der Superkompensation ein. Sie entsteht durch den Energieabbau beim Laufen und die anschließende körperliche Aufbauphase, bei der die Energieressourcen aufgestockt werden. Bei geringerer Anstrengung wird also der Energiehaushalt wieder ausgeglichen.
Weiters werden Hügel- bzw. Bergläufe deine Motivation sicher steigern.
Deine Kraft und Schnelligkeit wird dadurch gesteigert und Dein Leistungsvermögen erhöht.
Ein erfahrener Läufer könnte Deinen Laufstil auf noch zu behebende Fehlerquellen analysieren.

Bist Du weder blutiger Anfänger noch disziplinierter Marathonläufer, sondern ein konsequenter Freizeitläufer, dann herzlichen Glückwunsch, das schafft nicht jeder.
Damit Dein Lauftraining aufgrund von Langeweile nicht stagniert, wären Ausgleichssportarten wie Radfahren, Schwimmen, Aquajogging und Inlineskaten interessant.
Dabei werden andere Muskeln als beim Laufen trainiert und Gelenke und die Wirkelsäule entlastet.
Allgemeine Tipps
Die Qual der Wahl – die Bodenhaftung
Im Wald und Park läuft es sich weich und gelenksschonend und die Unebenheiten trainieren Deine Reflexe.

Bei Straßenläufen gewöhnst Du die Gelenke und Musekeln auf den harten Untergund.
Benutze dazu aber Laufschuhe, die die Erschütterung dämpfen und trainiere einen richtigen Laufstil.

In einem öffentlichen Stadion sind die 400 Meter langen Kunststoffböden absolut eben. Sie sind ideal für Tempoläufe und für Anfänger geeignet. Bei erst genannten lassen sich zeitliche Verbesserungen sofort erheben und bei Anfängern tritt garantiert keine Langeweile durch die monotone Bahn auf, weil sie sich ohnehin noch auf ihre eigene Leistung konzentrieren.

Das notwendige Handwerkszeug – Der Trainingsplan
Das Erstellen eines Trainingsplan mit der Belastungsdauer und den eingeplanten Pausen kann zum reinen Vergnügen werden. Du kannst damit Unregelmäßigkeiten im Lauftraining nachvollziehen und ausmärzen und überprüfen, ob die geplante auch der tatsächlichen Trainingsdauer entspricht.

Sportliche Aktivitäten im Jahreskreis
Bei der Planung ist der richtige Wechsel von Be- und Entlastung von enormer Bedeutung.
Bei der Wochen-, Monats- und Jahresplanung solltest Du einige Ruhetage und Ruhewochen einplanen, die nur der Erholung dienen. Als Minimum gilt dabei ein Ruhetag pro Woche.
Bezüglich längerer Zeiträume wäre ein Wechsel von drei Wochen intensiverer Belasung und einer “Ruhewoche”, in der nur 60 bis 80 Prozent des eigentlichen Pensums absolviert werden, sinnvoll. Vor Wettkämpfen sollte der Turnus das Verhältnis 2 : 1 betragen.
Die eingelegten Pausen solltest Du aber auch nicht zu lang gestalten, damit der erreichte Trainingseffekt der Superkompensation dadurch nicht gefährdet wird.